FAQ

FAQ

Schön, dass Sie sich für unser Produkt interessieren!

Sie haben noch ungeklärte Fragen? Vielleicht finden Sie hier Ihre Antworten!

Themen

FAQ allgemein

Das HW-System kann bei allen Gebäuden, die eine durchgehende Lagerfuge haben, sowohl bei Außen- als auch bei Innenmauern eingesetzt werden. Die langjährige Erfahrung zeigte uns, dass nicht nur Ziegelbauten, sondern auch die meisten Steinbauten eine durchgehende Lagerfuge haben können.

Wir dürfen Betriebe in Österreich, Deutschland und in weiteren Ländern in Europa unsere HW-Partner nennen. Eine komplette Liste unserer kompetenten Partner finden Sie hier

Gerne können Sie auch direkt Kontakt mit uns aufnehmen – wir als Erfinder stehen Ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrungen zur Seite.

Für Ihr Sanierungs- und Renovierungsprojekt sind wir mit unseren HW-Partnern europaweit die richtigen Ansprechpartner. Bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk bieten wir Ihnen die Lösung mit unserer patentierten HW-Edelstahlsperre, welche durch unser einzigartiges Arbeitsverfahren in nur einem Arbeitsschritt die Mauer trennt und gleichzeitig isoliert.

Wir sind auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern, die nachhaltige und zuverlässige Arbeit leisten wollen und die effizienteste Methode des Mauertrockenlegens selber anbieten möchten.

Wir freuen uns über eine Anfrage von Ihnen als B2B Kunde, wie auch B2C Kunde!

Mit der patentierten HW-Edelstahlsperre bewerkstelligen wir die Mauertrockenlegung in nur einem Arbeitsschritt. Die Edelstahlplatte mit der HW-Spitze wird mit Hilfe der HW-Schlaggeräte in das Mauerwerk eingetrieben, trennt dieses dabei und dichten es zugleich ab. Setzungen werden durch Verdichtung des Fugenmörtels vermindert und das Mauerwerk bleibt in seiner Standsicherheit unbeeinflusst!

Der Ziegel erhöht in Folge der Austrocknung seine wärmedämmende Fähigkeit und vermindert für Sie die Heizkosten.

Die Austrocknung der Mauern oberhalb der Edelstahlsperre verbessert die Raumluftqualität und senkt mögliche Gesundheitsrisiken.

Weil unsere mechanische Sperre aufgrund unserer Materialwahl
• dauerhaft dicht
• unverrottbar
• kontrollierbar
• wartungsfrei
• umweltfreundlich (keine Chemie)
ist.

Historische Bauten sind unser Spezialgebiet. Durch unser Verfahren, wo das Trennen und Einbringen der angespitzten HW- Edelstahlplatten als Horizontalsperre in nur einem Arbeitsschritt erfolgt, wird das bestehende Fugenmaterial beim Eintreiben der Platten verdichtet. Es kann zu keinen Setzungen kommen.

Nein. Das Eigengewicht des Gebäudes ist zu hoch, um durch Windangriff bei einer Gebäudetrockenlegung auf 4 Seiten das gesamte Gebäude über eine Wellenhöhe quer zur Rillung zu versetzen.

Die Praxis hat bisher gezeigt, dass bei ausreichender Mauerstärke im Bereich verputzter Metallsperren an der Innenseite des Mauerwerks keine Kondenswasserschäden auftreten. Ursache ist der günstige Wärmeübergang zwischen Metallplatte und Mauerwerk an Ober- und Unterseite sowie die geringe Wärmeleitfähigkeit des nur 1,5 mm starken Plattenquerschnitts. Dadurch entspricht die Temperatur der Metallplatte weitgehend jener des Mauerwerks.

Der Kapillartransportkoeffizient von Ziegel bleibt gleich. Durch die Horizontalsperre wird der kapillare Wassertransport jedoch vollständig unterbrochen, da Edelstahl keine Kapillarität besitzt. Oberhalb der Sperre fehlt die Nachspeisung mit Wasser aus dem Erdreich, somit trocknet die Mauer aus.

Unterhalb der Sperre bleibt die Mauer feucht. Oberhalb sinkt die Feuchte zeitabhängig durch Verdunstung und Diffusion. Die Trocknungsdauer hängt von Wanddicke, Porosität, Außen- und Raumklima ab.

Horizontal dieselben wie bisher. Die Sperre beendet den kapillaren Aufstieg von unten in das Mauerwerk.

Feinporige Mörtel begünstigen einen stärkeren kapillaren Wassertransport und eine langsamere Trocknung. Grobporige Gefüge haben einen geringeren Kapillarsog.

Die Porositätsklasse sagt aus, wie offen oder dicht ein Mauerwerk ist und damit wieviel Wasser es halten kann. Die Wirksamkeit der Sperre ist unabhängig vom Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerkes.

Edelstahlplatten gelten als mechanisch dauerhaft und alterungsbeständig. Injektionsverfahren können bei unvollständiger Durchtränkung oder Rissbildung an Wirksamkeit verlieren.

Es existieren Praxisnachweise und Gutachten, jedoch kaum systematische, unabhängige Langzeit-Metaanalysen. Die theoretische Dauerhaftigkeit von Edelstahl übersteigt 50 Jahre deutlich. Das wissen wir aus Erfahrung, da wir seit 1975 Mauertrockenlegung mit Edelstahl machen.

Es entstehen lokale Druck- und Schubspannungen im Lagerfugenbereich. Bei fachgerechter Ausführung bleibt die Tragfähigkeit des Mauerwerks erhalten, da kein Mauerwerk entnommen wird und der Kraftfluss somit nicht unterbrochen wird.

Höchstens geringfügigst, da das Eigengewicht sowie die Trägheit der Wand weit maßgebender sind.

Bei Verwendung von nichtrostendem Edelstahl (z. B. V2A/V4A) ist das Korrosionsrisiko gering. In stark salzbelasteten oder chloridhaltigen Bereichen ist V4A vorzuziehen.

V2A ist ausreichend für normale Feuchtebeanspruchung. V4A bietet erhöhte Beständigkeit gegen halogenierte Medien wie Verbindungen mit Fluor, Chlor, Brom Jod Chloride und Sulfate – relevant bei Streusalzbelastung, in Küstengebieten oder alten Stallungen.

Praktisch nicht. Die Edelstahlplatte ist dünn und beeinflusst den Wärmedurchgang vernachlässigbar, da die Platte aufgrund der geringen Plattedicke die Temperatur des Mauerwerkes annimmt.

Die Wand stellt sich auf ein neues Gleichgewicht ein: trocken oberhalb, dauerhaft feucht unterhalb der Sperre.

Ja, sofern Planung und Ausführung den Anforderungen an Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte entsprechen und statische Belange berücksichtigt werden.

Edelstahl hat eine hohe Herstellungsenergie, jedoch auch eine lange Lebensdauer und ist sortenrein wiederverwertbar. Injektionsharze haben einen geringeren Materialeinsatz, dafür aber chemische Komponenten. Über den Lebenszyklus ist Edelstahl nachhaltig.

Bei fachgerechter Ausführung durch geschultes Personal gering bis keine.

Dass die Hauptursache von feuchtem Mauerwerk kapillar aufsteigende Feuchte ist.

Bei Mauerwerk ohne durchgehende Lagerfuge, mit stark unregelmäßigen Fugen, bei harten Zementfugen oder wenn drückendes Wasser vorliegt.

FAQ mechanische Sperre/Horizontalsperre

Eine mechanische Horizontalsperre ist eine physische Abdichtungsebene im Mauerwerk. Sie unterbricht den kapillaren Aufstieg von Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Beim HW-Verfahren übernehmen überlappend eingebrachte Edelstahlplatten diese Funktion.

Die Edelstahlplatten werden direkt in die durchgehende horizontale Lagerfuge eingetrieben. Dabei entsteht eine durchgehende Sperrschicht im Mauerwerk. Da der Edelstahl den kapillaren Aufstieg unterbricht, kann Feuchtigkeit oberhalb der Sperre nicht weiter aufsteigen.

Die Wirkung beruht auf einer tatsächlich vorhandenen Barriere. Der kapillare Wassertransport wird nicht durch chemische Stoffreaktionen beeinflusst, sondern physisch unterbrochen. Die Sperrwirkung ist daher unabhängig vom vorhandenen Durchfeuchtungsgrad und die Wirkungsdauer ist aufgrund des verwendeten Materials unabhängig von einer möglichen Salzbelastung des Mauerwerks.

Entscheidend ist eine durchgehende horizontale Lagerfuge. Nur dann können die Edelstahlplatten durchgehend und überlappend eingebracht werden. Bei Lagerfugen mit höherem Zementanteil ist zu prüfen, ob die Platten aufgrund der Fugenhärte eingebracht werden können.

Nein. Beim patentierten HW-Verfahren ist kein Anbohren der Wand erforderlich. Auch wird kein Mauerwerk aus der Fuge genommen. Die Platten werden direkt in die Lagerfuge eingebracht. Somit können keine Setzungen entstehen.

Nein. Der Kraftfluss der Wand wird nicht unterbrochen, da kein Mauerwerk entnommen wird. Das Verfahren wird vorwiegend in der Altbausanierung eingesetzt.

Die Unterbrechung des kapillaren Feuchtenachschubs wirkt unmittelbar nach dem fachgerechten Einbau. Die Austrocknung des Mauerwerks oberhalb der Sperre beginnt sofort. Wie lange es dauert, bis die Wand komplett getrocknet ist, hängt vom Durchfeuchtungsgrad der Mauer ab und von den klimatischen Außenbedingungen.

Edelstahl ist korrosionsbeständig, langlebig und wartungsfrei. HW arbeitet seit 1975 mit Edelstahlplatten zur Mauertrockenlegung. Eine Wiederholung des Verfahrens ist nicht erforderlich.

Ja, sofern kapillar aufsteigende Feuchtigkeit die Ursache ist. Bei erdberührten Kellerwänden muss jedoch zusätzlich eine intakte Vertikalabdichtung vorhanden sein oder ergänzt werden. 

Es bedeutet, dass es eine vorhandene Sperre gibt (in Form von Edelstahlplatten). Diese bildet eine bauphysikalisch durchgehende Barriere gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit und unterbricht den Wassertransport über die gesamte behandelte Wandlänge.

Ja. Die Edelstahlplatten werden überlappend eingebracht. Dadurch entsteht eine geschlossene Sperrebene ohne Unterbrechungen innerhalb der Lagerfuge.

Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit nutzt die Porenstruktur von Ziegel und Mörtel. Bereits kleinste nicht abgedichtete Bereiche können den Feuchtetransport nach oben die Wand entlang ermöglichen. Eine durchgehende Edelstahlbarriere unterbricht diesen Transportweg zuverlässig.

Ja, sie stoppt kapillar aufsteigende Feuchtigkeit oberhalb der eingebauten Sperrebene. Feuchtigkeit unterhalb der Sperre kann weiterhin vorhanden sein. Die Sperre verhindert jedoch die Nachspeisung von Wasser in das darüberliegende Mauerwerk.

Nach dem Einbau gelangt kein Wasser kapillar aus dem Erdreich in den Wandbereich oberhalb der Sperre. Die vorhandene Restfeuchte kann anschließend über Verdunstung entweichen.

Nein. Die HW-Horizontalsperre beseitigt die Ursache für kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Bei seitlich eindringender Feuchte, Schlagregen, Kondensation, Rohrschäden oder drückendem Wasser sind weitere oder andere Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.

Ja, denn Edelstahl hat eine lange Nutzungsdauer, ist korrosionsbeständig und sortenrein wiederverwertbar. Da beim HW-Verfahren keine chemischen Abdichtungsstoffe eingebracht werden, entsteht eine dauerhafte mechanische Lösung, die keine wiederkehrende Nachbehandlung braucht.

Weil sie den kapillaren Feuchtetransport durch eine tatsächlich vorhandene, wasserundurchlässige Sperrebene dauerhaft unterbindet und fachgerecht eingebracht mit einem Neubauzustand vergleichbar ist. Im Gegensatz zu chemischen Verfahren beruht ihre Wirkung ausschließlich auf einer physikalischen Trennung des Kapillarsystems. Die Sperrfunktion ist dadurch unabhängig von Feuchtigkeit, Salzbelastung und den Materialeigenschaften des Mauerwerks.

FAQ Injektionsverfahren

Bei einem Injektionsverfahren werden Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht. Über diese Bohrungen werden Abdichtungsstoffe wie Cremes, Flüssigkeiten oder Gele eingebracht. Diese sollen die kapillare Wasseraufnahme im Mauerwerk verringern.

Die mechanische Horizontalsperre bildet eine absolute Feuchtigkeitssperre, die fachgerecht eingebracht mit einem Neubauzustand vergleichbar ist. Injektionsverfahren bewirken unter der Voraussetzung der Auswahl eines geeigneten Injektionsmittels sowie der ausreichenden Menge, der Einwirkdauer und der kontrollierten Einbringung des Injektionsmittels eine deutliche Reduktion des kapillaren Feuchtigkeitstransportes, vermögen diesen jedoch nicht vollständig zu unterbinden und stellen somit eine relative Feuchtigkeitssperre dar.

Sofern eine durchgehende horizontale Lagerfuge vorhanden ist und kapillar aufsteigende Feuchtigkeit vorliegt, bietet die mechanische Sperre klare Vorteile: Die Sperrebene ist real vorhanden, sofort wirksam und dauerhaft. Ihre Wirkung ist nicht davon abhängig, ob sich ein Injektionsmittel gleichmäßig im Mauerwerk verteilt.

Die Wirksamkeit hängt unter anderem von der Mauerwerksstruktur, dem Durchfeuchtungsgrad, Hohlräumen, Salzen und der Verteilung des Injektionsmittels ab. Nicht jedes Mauerwerk nimmt die eingesetzten Stoffe gleichmäßig auf. Dadurch kann die Abdichtung in einzelnen Bereichen unvollständig bleiben.

Ja. Damit die Abdichtungsstoffe eingebracht werden können, muss das Mauerwerk in regelmäßigen Abständen angebohrt werden. Bei der HW-Horizontalsperre ist kein Anbohren der Wand erforderlich.

Die Dauerhaftigkeit hängt vom eingesetzten Material, vom Mauerwerk und von der fachgerechten Ausführung ab, Dichheitsgarantien werden meist für ca. 10 Jahre gegeben. Die HW-Horizontalsperre hingegen setzt auf Edelstahl als dauerhaftes, korrosionsbeständiges Material und benötigt nach dem Einbau keine Wartung.

Eine mechanische Horizontalsperre ist nicht geeignet, wenn keine durchgehende horizontale Lagerfuge vorhanden ist oder diese sehr hart sind oder wenn drückendes Wasser die Ursache der Durchfeuchtung ist. In solchen Fällen muss die Sanierung individuell geplant werden.

FAQ Elektrophysikalische Verfahren (Elektroosmose)

Die Elektroosmose, auch elektrophysikalische Mauertrockenlegung genannt, ist ein aktives Verfahren zur Reduzierung kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Dabei werden Elektroden im oder am Mauerwerk installiert und über eine elektrische Anlage verbunden. Das erzeugte elektrische Feld soll den Feuchtetransport im Mauerwerk beeinflussen.

Es werden Elektroden und ein Erdungselement genutzt. Über eine geringe elektrische Spannung soll Wasser im Porengefüge des Mauerwerks in Richtung Erdreich bewegt werden. Anders als bei einer Horizontalsperre entsteht dabei jedoch keine physische, wasserundurchlässige Sperrschicht im Mauerwerk. Die Wirkung ist in Fachkreisen sehr umstritten.

Nein. Eine elektroosmotische Anlage ist keine reale, durchgehende Horizontalsperre. Sie unterbricht den kapillaren Wassertransport nicht durch eine tatsächliche Barriere, sondern versucht, ihn über ein dauerhaft betriebenes elektrisches System zu beeinflussen.

Bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit und einer durchgehenden horizontalen Lagerfuge schafft eine mechanische Horizontalsperre eine physisch vorhandene Sperrebene aus Edelstahl. Der Feuchtenachschub wird dadurch unmittelbar und dauerhaft unterbrochen. Die Wirkung hängt nicht von Stromversorgung, Elektroden oder einem dauerhaft arbeitenden Gerät ab.

Bei aktiven elektroosmotischen Verfahren ist ein dauerhafter Betrieb grundsätzlich erforderlich, damit das elektrische Feld erhalten bleibt. Wird die Anlage abgeschaltet oder fällt sie aus, setzt die Wirkung aus.

Ja. Die HW-Horizontalsperre besteht aus korrosionsbeständigen Edelstahlplatten und benötigt nach dem Einbau keine Stromversorgung, keine Steuerungstechnik und keine laufende Wartung. Eine Wiederholung der Behandlung nach einigen Jahren ist aufgrund der Langlebigkeit von Edelstahl nicht erforderlich.

Elektrophysikalische Verfahren zielen häufig auf eine sogenannte Ausgleichsfeuchte ab. Das bedeutet nicht zwingend, dass das Mauerwerk vollständig trocken wird. Für manche Nutzungen oder nachfolgende Sanierungsmaßnahmen kann die verbleibende Restfeuchte problematisch sein.

Nein. Elektroosmose ist – ebenso wie eine Horizontalsperre – kein Verfahren gegen drückendes Wasser, seitlich eindringende Feuchtigkeit, Schlagregen oder defekte Leitungen. Zuerst muss die tatsächliche Ursache der Durchfeuchtung fachlich geklärt werden.

Je nach System müssen Elektroden fest im oder am Mauerwerk installiert werden. Die HW-Horizontalsperre benötigt dagegen kein Anbohren der Wand und keine chemischen Mittel. Die Edelstahlplatten werden direkt in die durchgehende horizontale Lagerfuge eingebracht.

Die Eignung hängt lt. Hersteller von Mauerwerksaufbau, Feuchteursache, Salzbelastung und Nutzung des Gebäudes ab. Auch wenn elektrophysikalische Verfahren bei unterschiedlichen Mauerwerksarten eingesetzt werden können, bleibt die Wirksamkeit stark vom jeweiligen Objekt abhängig.

Das lässt sich nicht pauschal beurteilen. Bei Elektroosmose können neben Einbau und Planung auch laufende Strom- und Betriebskosten anfallen. Eine mechanische Horizontalsperre ist eine einmalige bauliche Maßnahme und kommt ohne dauerhaften Energieverbrauch aus.

Die HW-Horizontalsperre ist besonders geeignet, wenn kapillar aufsteigende Feuchtigkeit festgestellt wurde und eine durchgehende horizontale Lagerfuge vorhanden ist. Sie beseitigt kapillar aufsteigende Feuchtigkeit durch eine dauerhafte, mechanische Sperrschicht aus Edelstahl.

Nein. Die Horizontalsperre schützt gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Bei erdberührten Wänden, seitlichem Feuchteeintrag oder drückendem Wasser ist zusätzlich eine funktionierende Vertikalabdichtung erforderlich.

FAQs zu alternativen Verfahren der Mauertrockenlegung

Mauerwerksaustausch

Beim Mauerwerksaustausch wird geschädigtes Mauerwerk im Fundament- oder Sockelbereich abschnittsweise entfernt und neu aufgemauert. Im Zuge dieser Maßnahme kann auch eine Horizontalsperre eingebaut werden.

Dieses Verfahren kommt vor allem dann infrage, wenn das Mauerwerk oder der Fundamentbereich bereits erheblich geschädigt ist und eine reine Abdichtung nicht ausreicht. Es handelt sich um einen tiefgreifenden baulichen Eingriff.

Durch das abschnittsweise Entfernen von Mauerwerk wird in die bestehende Konstruktion eingegriffen. Die Arbeiten müssen statisch sorgfältig geplant werden. Je nach Gebäudezustand können Setzungen, Spannungen oder Rissbildungen entstehen.

Bei der HW-Horizontalsperre wird kein Mauerwerk entnommen. Die Edelstahlplatten werden direkt in die durchgehende horizontale Lagerfuge eingebracht, wobei der Kraftfluss der Wand zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wird.

Mauersägeverfahren

Beim Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk horizontal getrennt. Anschließend werden eine Sperrbahn oder Sperrplatten in den entstandenen Schnitt eingebracht, um den kapillaren Feuchtenachschub zu unterbrechen.

Das Durchsägen bedeutet einen direkten Eingriff in den Wandquerschnitt. Die Arbeiten müssen abschnittsweise erfolgen und statisch genau abgestimmt werden. Besonders bei altem, unregelmäßigem oder bereits geschädigtem Mauerwerk ist eine sorgfältige Planung erforderlich.

Da beim Mauersägeverfahren mehr Fugenmasse entnommen wird, als durch die Sperrschicht wieder eingebaut wird, muss die Fuge nach Einlegen der Platten ausgekeilt und sorgfältig wieder verfüllt werden. Wird dies nicht sauber ausgeführt, kann es zu Setzungsrissen kommen.

Ja. Beim Sägeverfahren wird das Mauerwerk abschnittsweise aufgetrennt. Die Dichtheit der Horizontalsperre ist von einer einwandfreien Ausführung des Sägeschnitts, der Verlegung der Sperrbahn und der vollständigen Verfüllung der Fuge abhängig. Ausführungsbedingte Fehlstellen können die Kontinuität der Sperrebene beeinträchtigen. Beim HW-Verfahren bleibt der Fugenmörtel erhalten; die Edelstahlplatten werden unmittelbar in die Lagerfuge eingebracht und bilden eine durchgehende, wasserundurchlässige Sperrebene.

Das Mauersägeverfahren ist ein 2-stufiges Verfahren, zuerst muss die Mauer aufgeschnitten werden und in einem 2. Schritt die Sperrschicht eingebaut werden.

Beim HW-Verfahren erfolgt kein Aufschneiden.Die Edelstahlplatten werden unmittelbar in die Lagerfuge eingebracht und bilden eine durchgehende, wasserundurchlässige Sperrebene. Es ist daher ein 1-stufiges Verfahren.

Zweistufiges Verfahren mit Polyesterplatten

Bei diesem Verfahren wird das Mauerwerk zunächst durchtrennt. Anschließend werden glasfaserverstärkte Polyesterplatten als Sperrschicht eingesetzt. Es handelt sich somit um ein Verfahren mit zwei getrennten Arbeitsschritten.

Bei heterogenem Mauerwerk (z. B. Misch- oder Steinmauerwerk) ist ein 2-stufiges Verfahren erforderlich.

Die HW-Platten werden in einem Arbeitsschritt eingebracht. Sie trennen und dichten zugleich ab. Dadurch entfällt das vorherige vollständige Durchschneiden des Mauerwerks. die Abdichtungsarbeiten können in kürzerer Zeit ausgeführt werden.

Nein. Liegt eine geeignete, durchgehende horizontale Lagerfuge vor, kann die HW-Horizontalsperre eine technisch klar definierte und substanzschonende Lösung gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit sein.

Drucklose Injektion

Bei der drucklosen Injektion werden Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht. Das Injektionsmaterial soll anschließend über die Bohrkanäle in die Porenstruktur einsickern und den kapillaren Wassertransport verringern.

Damit sich das Material ausreichend verteilen kann, muss das Mauerwerk dafür geeignet sein. Der Durchfeuchtungsgrad, Hohlräume, Salze sowie die Struktur von Ziegel und Mörtel beeinflussen das Ergebnis.

Bei hoher Durchfeuchtung können die Poren bereits mit Wasser gefüllt sein. Dadurch kann die Aufnahme und Verteilung des Injektionsmaterials eingeschränkt werden.

Die HW-Horizontalsperre ist unabhängig davon, wie stark das Mauerwerk durchfeuchtet ist. Die Edelstahlplatten bilden eine reale, durchgehende Sperrschicht und benötigen weder Bohrlöcher noch chemische Injektionsmittel.

Injektion mit Aufheizen

Bei diesem Verfahren wird das Mauerwerk zunächst mithilfe von Heizstäben erwärmt. Die enthaltene Feuchtigkeit soll verdunsten, damit anschließend ein Abdichtungsmaterial über Bohrlöcher eingebracht werden kann.

Das Aufheizen soll die Aufnahmefähigkeit des Mauerwerks für das Injektionsmaterial verbessern. Je trockener die Porenbereiche sind, desto besser kann sich das Material theoretisch verteilen.

Das Verfahren benötigt zusätzliche Energie und einen hohen technischen Aufwand. Bleiben einzelne Bereiche des Mauerwerks feucht, kann das Abdichtungsmaterial dort unter Umständen nicht ausreichend eindringen.

Die Edelstahlplatten werden direkt in die Lagerfuge eingebracht. Ihre Wirkung hängt nicht davon ab, ob das Mauerwerk zuvor getrocknet oder erwärmt wurde.

Niederdruck-Injektion

Bei einer Niederdruck-Injektion werden über versetzt angeordnete Bohrlöcher spezielle Injektionsmittel unter leichtem Druck in das Mauerwerk eingebracht. Diese sollen sich in den kapillaren Poren verteilen und eine wasserabweisende Sperrzone bilden.

Sie benötigt in der Regel kein vorheriges Aufheizen und stellt keinen direkten Eingriff in die Statik dar. Zudem kann das Injektionsmaterial gezielt in den vorgesehenen Wandbereich eingebracht werden.

Entscheidend sind unter anderem der Mauerwerksaufbau, der Feuchtegehalt, die Porenstruktur, mögliche Hohlräume und eine fachgerechte Ausführung. Die Sperrwirkung entsteht nur dort, wo sich das Material ausreichend und gleichmäßig verteilen kann.

Die HW-Horizontalsperre schafft eine physisch vorhandene Barriere aus Edelstahl. Sie ist durchgehend, sofort wirksam und unabhängig von der Verteilung eines Injektionsmaterials im Mauerwerk. Nach dem Einbau benötigt sie keine Stromversorgung, keine Nachbehandlung und keine Wartung.

Entscheidend ist immer die Ursache der Feuchtigkeit. Liegt kapillar aufsteigende Feuchtigkeit vor und verfügt das Mauerwerk über eine durchgehende horizontale Lagerfuge, ist die mechanische HW-Horizontalsperre in vielen Fällen die technisch nachhaltigste Lösung. Bei drückendem Wasser, seitlich eindringender Feuchtigkeit oder fehlender Lagerfuge sind zusätzliche oder andere Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.

Sind noch Fragen offen? Dann schreiben Sie uns – wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen rund um das Thema Mauertrockenlegung und unsere patentierte HW-Edelstahlsperre.

de_AT